Beim Verlegen der Stolpersteine

Die »Mendel-Grundmann-Gesellschaft Vlotho e.V.« hat sich nach einem Mitglied der jüdischen Familie Grundmann benannt. Als Historiker dieses Vereins hat sich Manfred Kluge bereits mit der gesellschaftlichen Rolle der Grundmann-Familien im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt. In der zweiten Folge informiert er nun über das Schicksal der einzelnen Familienmitglieder in der NS-Verfolgungszeit.

Das Haus der Grundmanns

Ein Brief aus London, von einer Nachfahrin der Grundmann-Familien aus Vlotho, nahm die Mendel-Grundmann-Gesellschaft zum Anlass, sich mit der Geschichte dieser Familien zu beschäftigen und das Schaufenster, Lange Straße 142, neu zu gestalten.

Das Ehepaar Helene und Gustav Loeb

Auch in Vlotho wird in dieser Woche der Novemberpogrome des Jahres 1938 gedacht: Am 10. November um 12 Uhr findet auf Initiative der Mendel-Grundmann-Gesellschaft am Ehrenmal auf dem jüdischen Friedhof eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung statt.

Das "Schaufenster gegen das Vergessen"

Die Vlothoer Zeitung hat über die Arbeit der MGG berichtet. In ihrem Artikel vom 27. Januar 2016 informiert sie über die Aufarbeitung des Schicksals von Margarethe Bräutigam. Die Jüdin aus Vlotho wurde am 27. Januar 1945 von sowjetischen Truppen in Ausschwitz befreit:

(Begleittext zur aktuellen Schaufenster-Ausstellung der Mendel-Grundmann-Gesellschaft, Lange Str. 142) Die Mendel-Grundmann-Gesellschaft hat ihr Schaufenster, Lange Straße 142, erneut umgerüstet. Fünf Großplakate widmen sich nun dem Thema „Schicksale jüdischer Kinder und Jugendlicher aus Vlotho“.

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